Bo-Yi Wu (geb. 1998)
ist ein multidisziplinärer Künstler, der zwischen London und Taipeh lebt und arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis untersucht er die Verbreitung von Pflanzen über verschiedene Regionen hinweg und die Art und Weise, wie Menschen die Bedeutung der Natur durch Klassifizierungssysteme, Regierungsführung und Wahrnehmung weiterhin prägen. Er arbeitet vorwiegend mit invasiven Pflanzenarten – insbesondere mit dem Japanischen Staudenknöterich – und nutzt traditionelle Papierherstellungstechniken, um Pflanzenfasern in Skulpturen und Installationen zu verwandeln. Durch Prozesse der materiellen Übersetzung und Rekonstruktion untersucht er in seinen Arbeiten, wie ökologische Narrative über kulturelle, rechtliche und ökologische Kontexte hinweg konstruiert werden, und hinterfragt dabei die Beziehungen zwischen Landschaft, institutionellen Systemen und Umweltpolitik.
Exhibitions
2026 Gilbert Bayes Award Winners Exhibition, The Art House, Wakefield, UK
2026 Gilbert Bayes Award Winners Exhibition, TM Gallery, London, UK
2025 Spaceshifting, Royal Over-Seas League (ROSL), London, UK
2025 Royal Society of Sculptors Summer Exhibition, Burgh House, London, UK
2024 Boundaries of Coexistence, Taipei, Taiwan
2024 Goldsmiths MFA Fine Art degree show, London, UK
2023 When you force a melon from the vine, it won’t be sweet, Safehouse, London,
London, UK
2022 Walking the Line, Experimental Gallery, New Taipei City, Taiwan
2021 HILL, NTUA, New Taipei City, Taiwan
2021 Development and Encroachment, NTUA Experimental Gallery, New Taipei City,
Taiwan
Awards
2025 Gilbert Bayes Award (Winner), Royal Society of Sculptors, London Education
2022-2024 Goldsmiths University of London, MFA Fine Art
2017-2021 National Taiwan University of Arts, BFA Sculpture
Residencies
2026 Artist-in-Residence, Villa Waldberta (City of Munich), Munich, Germany
Ich bin eine multidisziplinärer Künstler, der zwischen London und Taipeh lebt und arbeitet. In meiner künstlerischen Praxis
untersuche ich die Verbreitung von Pflanzen über Regionen hinweg und die Art und Weise, wie Menschen
die Bedeutung der Natur durch Klassifizierungssysteme, Regierungsführung und
Wahrnehmung prägen. Ich arbeite vorwiegend mit invasiven Pflanzenarten – insbesondere mit dem Japanischen
Knöterich – und nutze traditionelle Papierherstellungstechniken, um Pflanzenfasern in
Skulpturen und Installationen zu verwandeln.
Durch Prozesse der materiellen Übersetzung, Wiederholung und Rekonstruktion
untersuche ich, wie ökologische Narrative in kulturellen, rechtlichen und
ökologischen Kontexten entstehen. Meine Arbeit beginnt mit Materialien, die eine Geschichte
der Regulierung und Kontrolle in sich tragen, und untersucht, wie Pflanzen mit Vorstellungen
von Zugehörigkeit, Bedrohung und Wert verflochten sind. Indem ich invasive Arten in handgeschöpftes Papier
und räumliche Installationen verwandle, versuche ich, ihre Assoziationen von Objekten des
Umweltmanagements hin zu Orten gemeinsamer Reflexion zu verschieben.
Ausgehend sowohl vom zeitgenössischen ökologischen Diskurs als auch von traditionellen handwerklichen Praktiken
befasst sich meine Arbeit mit der Spannung zwischen Landschaft, institutionellen Systemen und
Umweltpolitik und hinterfragt dabei die Grenzen zwischen dem Natürlichen und
dem Konstruierten, dem Wilden und dem Domestizierten.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)