Emanuel Wadé
06.04.1982 geboren in Landsberg am Lech
Ausbildung
1999-2002 Berufsfachschule für Holzbildhauerei, Berchtesgaden
2002-2006 Akademie der Bildenden Künste München
Prof. Olaf Metzel Lehrstuhl für Bildhauerei
Prof. Magdalena Jetelover Lehrstuhl für Bildhauerei
2004-2008 Tanzausbildung, Tanzforum München Eckehart Pesler
Gruppenausstellungen:
2009 Grassereins, München
2009 Aperitivo Industriale, kuratiert von Hannes Gumpp, Weltraum, München
2009 Das Winkelhuber Stipendium, kuratiert von Rudolf Becker, Weltraum, München
2009 Sculpters by ..., Galerie Christine Mayer, München
2009 Kunstverein Schwerte, mit Jürgen Drescher, kuratiert von Christian Freudenberger
und Markus Karstieß
2010 Love and Friendship, in the Nuclear Age, kuratiert von Klaus Auderer
Galerie Dana Charkasi, Wien
2010 new world order, Galerie Stefanie Bender, München
2010 DMY, Berlin
2010 Ingolstädter Designgespräche, kuratiert von Tobias Hoffmann im
Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt
2010 Creative Consum, kuratiert von Florian Kreier, Import Export, München
2011 la promenade imaginarire, kuratiert von Monika Kapfer, BBK München
2011 de & sign, kuratiert von Anna Bohrmann, Berlin
2011 chess drawings, Robert Gfader und Klaus Auderer, Budapest
2012 The Killerrabbitranchrodeo in berlin
2012 irgendwas in basel
2012 Eine Frau Ein Baum Eine Kuh Ingolstadt
2012 Eine Frau Ein Baum Eine Kuh München
Videographie
2003 Cast Away
2003 U-bahn Film 1, Ohne Titel
2004 U-bahn Film 2, Ohne Titel
2005 Prager filme 1 u. 2 Ohne Titel
2006 Filmsammlung 1-4
2007 Italienischer Film Ohne Titel
2010 Herzogstr. Film Ohne Titel Konzerte als Tänzer an die 60 Auftritte mehrere Fernseh Auftritte
und Radio Übertagungen
2010 Theatron
2010 Sammersee-festival
2010 Taubertall-festival
2010 2x Amper
2010 Gewinner des on3 Startrampe Preises
09.01.2013
Traum: Ich war irgend wo im Weltraum auf einer weiten grünen Wiese, vor einem langen weißen Zaun. Es waren Menschen dort, die genauso gestrandet waren wie ich, aber schon länger dort verweilten. Fröhlich war die Stimmung sie machten Späße. Eine Kuh mit Pferdemund kam vor bei,
sie sprach mit den Menschen, sie war bekannt. Sie sprach dann auch mit mir. Ich wollte mich mit der Kuh anfreunden, sie war mir sympathisch, in ihrer melancholischen, schlenderhaften Art. ich fragte sie aus nach dieser Gegend, sie hielt nicht viel von den Menschen. Sie hielt nicht viel von Menschen.Sie war ein wenig arrogant, was das betraf. Trotzdem verriet sie mir, dass es außer der Wiese auch eine Stadt gab, von der die Kühe herkamen und lebten. Die Kuh zeigte mir den weg und ich fuhr mit der U-Bahn dort hin. Nach dem ich ausgestiegen bin, ging ich noch im Untergrund zum mc Donald. Ein breiter weißer Raum, der fast leer stand. Es waren ungefähr 30, meist junge Männer zwischen 25-35 dort anwesend. Es herrschte eine ganz eigene Stimmung, es ging weder ums essen noch ums verkaufen. Die Leuten hingen dort einfach nur ab. Es war wie im Internat wenn die Jugendleiter nicht da waren. Sie könne aber jeden Moment wieder kommen und in dem Fall hatten die Leute sich vorbereitet, eine Schlange zu bilden und einzukaufen. An der Oberfläche angekommen, war ich in einem Dorf mitten in einem Tal in den Bergen. Es war Sommer. Das Dorf bestand aus Häusern, Straßen ,ein paar Autos und Baracken. Durch die Abwesenheit der Bestimmer fühlten sich alle Menschen total frei. Ich lebte dort und lernte ein paar nette Menschen kennen, mit denen ich Ausflüge machte. Einer davon Musiker. Ich war am spazieren und ging an den verschieden Zimmer vorbei. In seines trat ich ein und wir unterhielten uns über unsere Vergangenheit. Er war reumütig, sah aus dem Fenster und steckte sich eine längliche Haschischblütenstaude in den Mund und rauchte sie wie eine Zigarette. Ich nahm auch etwas und as es, es fuehlte sich in meinem Mund an, wie ein knuspriges Müsli. Auf dem Boden zertreten, lag noch mehr herum. Er nahm es mit, als er hierher kam. Man wurde nicht kontrolliert. Er sagte, das solle sein letztes sein. Danach wolle er auf hören. Ich sagte zu ihm, daß es sich sicher gelohnt hat, für was er hierher geschickt wurde. Er sagte darauf, daß noch nie jemand aus diesem Dorf herausgekommen sei. Wir sahen in die Wälder. Ich erwiderte: das liegt bestimmt an den Hunden. Und ich machte mir noch nach dem Weckerklingeln Gedanken, wie man aus diesem Dorf heraus kommen kann.